Von Minol-Pirol und bis Lotto-Otto
In der DDR war nicht nur das Messemännchen als Werbefigur beliebt. Es warben Johanna und Blitzi für Putzmittel, Mux-Geister für Mückenspray, Bären für Zahnpasta und Weltfestspiele, der rosa Elefant Emmy fürs Altstoff-Sammeln und gelbe Männchen für den FDGB-Feriendienst.
Bereits mit der Industrialisierung entstanden die ersten Werbefiguren als Sympathieträger für die Produktwerbung. Nach 1945 wurden die Marken zum Teil weitergeführt und in der DDR entstanden Mitte der 50er Jahre neue Werbefiguren, die Symphatie für Produkte, Institutionen und Veranstaltungen wecken sollten. Aber nicht nur als nette „Mitgebsel“ für Kunden und Geschäftspartner waren die Figuren beliebt, es gab oft auch größere Exemplare für die Schaufensterdekoration, ihr Konterfei zierte Werbeplakate und Anzeigen, einige schafften es sogar als Werbefilm-Animation bis ins Fernsehen.
In der Ausstellung finden sich so bekannte Figuren wie Lotto-Otto und Minol-Pirol, aber auch seltene und wenig bekannte „Exoten“ sind zu entdecken.
Die Ausstellung umfaßt 350 Objekte.
Die Figuren sind zwischen 5 cm und 1,30m groß.
Die Präsentation erfolgt in Vitrinen nach Themen geordnet:
· DDR Werbefiguren
· Maskottchen und Souvenierpuppen
· Puppen und Figuren Beruf und Sport
· Figuren Massenorganisationen
Einige besondere Figuren werden beispielhaft herausgegriffen und ihre Geschichte anhand ergänzender Ausstellungsobjekte wie beworbene Produkte, Plakate, Zeitschriften dargestellt.
