RB Leipzig riesig im Allee-Center

Seit Samstagabend wirbt im Allee-Center Leipzig ein riesiges RB Leipzig-Banner inmitten der Rotunde. Produktionskoordination und Aufhängung lagen in unserer Hand, ein Auftrag, der die Fan-Herzen vieler Mitarbeiter höher schlagen ließ, denn natürlich wird auch bei uns fleißig mitgefiebert, wenn die Roten Bullen spielen…

Die Hängung in der luftigen Höhe der Rotunde des Allee-Centers erforderte denn auch ein gewisses Maß an mentaler und körperlicher Sportlichkeit, die wir zu diesem Anlaß aber sehr gern aufbrachten. Sport frei.


Schüler gestalten Bachfiguren

Auch 2018 wird der Leipziger Hauptbahnhof wieder zur Spielstätte der BachSpiele Leipzig. Vom 8. bis 10. Juni 2018 präsentieren Nachwuchskünstler ihre Sicht auf die Musik von Johann Sebastian Bach in der Osthalle.
Erstmalig werden in diesem Jahr von Schülern im Rahmen des Kunstunterrichts gestaltete Bachfiguren zu sehen sein. Die Schüler erhielten als „Malgrund“ für ihre Kunstwerke lebensgroße, weisse Bachfiguren. Die Fertigung der Figuren war für uns eine sportliche Herausforderung, die wir gerne annahmen.
Nun erwarten wir gespannt die Ergebnisse.


Bahnhof Beucha als Dimensionsportal für Reisende im Hyperraum

Durch Raum und Zeit

Wir haben den Bahnhof Beucha mit Bild- und Texttafeln zum Thema „Zeit“ ausgestattet. Den Anlass dazu lieferte die Deutsche Bundesbahn, die in einem Schreiben an den jetzigen Eigentümer des von ihr verkauften Objektes verlangte, die am noch Gebäude befindliche Bahnhofsuhr (die vor Jahren von der Deutschen Bundesbahn „stillgelegt“ wurde) wieder in Betrieb zu setzen.

Aus Spaß am Nonsens und auch ein wenig aus Trotz gegen derartig, nun ja, seltsame Ansprüche, haben wir ein Kunstprojekt daraus gemacht, bei dem wir auch einen namhaften Unterstützer und Mitstreiter fanden; der Klangkünstler Erwin Stache baute die Uhr derart um, das sie nun als Kunstprojekt mal vorwärts, rückwärts oder garnicht geht. Das Duo JuezzBox sorgte zur Eröffnung für passende musikalische Untermalung; mit der Loopstation erzeugten die beiden Musiker ohrenschmeichelnde „Zeitschleifen“

 

Der Bahnhof Beucha als Dimensionsportal für Reisende im Hyperraum oder Einige Gedanken zur Natur der Zeit

Der Lauf der Gestirne und periodisch wiederkehrende Naturereignisse bestimmen seit Anbeginn das Leben der Menschen. So glaubt eigentlich jeder zu wissen, was Zeit ist. Bei genauerer Betrachtung jedoch entzieht sie sich dem Denken, wird zu einer subjektiv und von jedem anders empfundenen Größe und erweist sich als kompliziertes Phänomen unseres Universums.

Was also ist die Zeit? Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich‘s will ich‘s aber einem Fragenden erklären, weiß ich‘s nicht. Augustinus von Hippo (354 bis 430), Kirchenlehrer und Philosoph

 

Zeit-Synchronisation

Genaue Zeit an jedem Ort – was für uns heute selbstverständlich ist, existiert erst seit gerade mal 150 Jahren. Treibende Kraft der Zeitsynchronisation im Wilhelminischen Kaiserreich war der Astronom Wilhelm Foerster. Gemeinsam mit Freund Werner von Siemens und Hermann von Helmholtz gehörte er zu den Mitbegründern der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt. In Preußen wurde die Normalzeit von der Königlichen Sternwarte zu Berlin festgelegt, deren Direktor Foerster von 1865 bis 1904 war. Foersters ehrgeiziges Ziel war ein System öffentlicher Uhren im Stadtgebiet Berlins, die die Zeit sekundengenau anzeigten. Alle zwei Sekunden erhielten die Pendel der öffentlichen Uhren von der Präzisionsuhr in der Sternwarte einen elektrischen Impuls. Auf diese Weise sollten die Pendel der Nebenuhren synchron schwingen und die gleiche Zeit wie die Sternwartenuhr anzeigen. Doch entgegen der Erwartungen hatte sich der Astronom Förster mit den öffentlichen Zeitanzeigen ein neues Problem geschaffen. Die chronische Unzuverlässigkeit und die Kontrolle der überall im Stadtgebiet befindlichen Uhren sollten ihn über Jahrzehnte beschäftigen.

Überregionale Zeitübertragung

Foerster kämpfte aber nicht nur für einen einheitlichen Gang aller öffentlichen Uhren in Berlin, sondern trieb auch die überregionale Verteilung der Mitteleuropäischen Zeit voran, die von der Sternwarte Berlin ermittelt wurde. Wilhelm Julius Foersters „Normal-Zeit GmbH“ überall dorthin die amtliche Zeit, wo es ein Telefon gab. Auch die Stadtuhrenanlagen in vielen anderen deutschen Städten wurden so indirekt vom Regulator in der Berliner Sternwarte gesteuert. Zur Übermittlung der Zeit hatte das Unternehmen vom Reichs-Postamt die Erlaubnis zurNutzung der Telefonleitungen erhalten und darüber hinaus von der Reichsbahnverwaltung das Recht zur Übertragung der Zeitsignale über die Telegraphenleitungen entlang der Eisenbahn. Im Gegenzug für die Bereitstellung der Telegrafenlinien entlang der Schienen übermittelte die Normal-Zeit GmbH jeden Morgen die korrekte Zeit an die Reichsbahn-Zentraluhr auf dem Schlesischen Bahnhof in Berlin. Die Hauptuhr im Schlesischen Bahnhof wiederum sendete täglich ein Zeitsignal, das mit einer durchschnittlichen Abweichung von 1/3 Sekunde entlang der Telegraphenlinien empfangen wurde und zum Stellen der Bahnhofsuhren diente. An allen Bahnhöfen in ganz Deutschland wurde so die von der Berliner Sternwarte ermittelte Mitteleuropäische Zeit angezeigt.

 Zeit ist relativ

Jahrhundertelang war vielen klar: Die Zeit verläuft überall gleich – sie ist absolut. So hatte es auch Isaac Newton, einer der Urväter der modernen Physik, postuliert. Doch 1905 stellt Albert Einstein diese These auf den Kopf: Der Takt der Zeit hängt vom Beobachter ab. Die Zeit kann unterschiedlich schnell fließen, sie ist relativ. So müsste eine Uhr in einem Zug aus dem Blickwinkel eines ruhenden Beobachters, der vom Bahnsteig aus durch die Fenster in den Zug schaut, langsamer ticken als die Bahnhofsuhr in seiner Umgebung. Für den Reisenden im Zug selbst hingegen vergeht die Zeit unverändert. Klingt verrückt, ist aber experimentell bewiesenworden. 60 Jahre später konnten Wissenschaftler den Effekt der „Zeitdilatation“ mit Hilfe hochpräziser Cäsium-Atomuhren nachweisen. Zum Glück beeinflusst die Zeitdilatation den Bahnverkehr nur relativ wenig …


Mustermesse MMM Modell Holz

Leipziger Mustermesse MM zu vermieten

Wir vermieten unser Modell des Leipziger Mustermesse MM. Das 2,50 m hohe Modell besteht aus unbehandelter Tischlerplatte, ist 1,80m breit und 0,50 m tief. Es steht auf 3 Fußplatten, die auf einer 2,00 x 1,00 m großen Podestplatte verschraubt sind.
Es ist in 4 Einzelteile zerlegbar und damit einfach zu transportieren.
Auf Messen, Meetings und Veranstaltungen kann es als dekoratives Element mit Bezug zur Leipziger Geschichte eingesetzt werden und bildet einen interessanten Blickfang.
Anfragen per mail an konzeptfreiraum@t-online.de oder telefonisch an Fred Richter 0177 / 68 56 300.


Es ist schon Frühling

Ende Januar, draußen ist es noch bitter kalt, wird es schon grün in unserer Werkstatt. Kaum haben die Weihnachtstrolle Ihren Job erledigt und begeben sich zur Ruhe, übernehmen die Frühlingselfen das Kommando. Die Vorbereitungen für die Frühlings- und Osterdekorationen laufen auf Hochtouren, Blühendes und Grünendes kommt aus Kisten und Kästen zum Vorschein. Noch sind es erstmal die Pflanzen aus Stoff und Draht, die auf ihren Auftritt vorbereitet werden, aber schon bald werden auch die „echten“ Blüher dazukommen. Unsere Frühlingselfen-Figuren werden aus dem Winterschlaf geholt und bekommen ihren neuen Look – für einen märchenhaften Frühlinganfang.


Troll Gudmundur aus der Weihnachtsdekoration Allee-Center Leipzig

Die Weihnachtstrolle sind los

Vorerst ein letztes mal sind im Allee-Center Leipzig die Trolle los. Mehr oder auch wenig eifrig sind sie wieder an der Geschenkemaschine im Einsatz, müssen aber regelmäßig von Elch Björn ermahnt werden … hoffentlich schaffen sie alles rechtzeitig, viel Zeit bleibt ihnen bis Heiligabend nicht mehr. Im nächsten Jahr werden die Trolle auf eine große Asien Tournee gehen – Kleine Trolle Big in Japan – so dass sie vorerst das letzte mal hier in der Gegend zu bewundern sind. Besuchen Sie die Weihnachtstrolle – noch bis zum 24.12. im Allee-Center Leipzig.


North Dakota Access Pipeline – wir fühlen mit den Protestierenden

Unsere Solidarität und Mitgefühl den Protestierenden gegen die Dakota Access Pipeline

Vor nun schon fast 10 Jahren gestalteten wir die Ausstellung 4000 Meilen westwärts – Auf den Spuren von Lewis und Clark. Die Lewis-und-Clark-Expeditionn vom 14. Mai 1804 bis 23. September 1806 war die erste amerikanische Überlandexpedition der Vereinigten Staaten zur Pazifikküste und zurück. Anlass war der Der Louisiana-Landkauf im Jahre 1803. US-Präsident Thomas Jefferson, ein Befürworter der Expansion gen Westen ließ ein Corps of Discovery zusammenstellen um das Land bis zum westlichen Ozean zu erkunden. Wichtigstes Ziel der Expedition war neben der Suche nach einem schiffbaren Wasserweg zum Pazifik, die Inbesitznahme und Erforschung des Landes. Für die Konzeption der Ausstellung betrieben wir intensiven Quellenstudium, dadurch ist uns die Thematik der Kultur und Lebensweise der nordamerikanischen indigenen Völker bis heute Herzensangelegenheit.

Deshalb möchten wir aus aktuellem Anlass auf den derzeitigen Kampf der Einwohner der Standing Rock Reservation, Umweltschützer und Bürgerrechtsbewegungen gegen die Dakota Access Pipeline aufmerksam.

Die Gegner der Pipeline klagen vor Bundesgerichten gegen die Baupläne, die viele heilige Stätten der Ureinwohner zerstören und eine extreme Gefährdung der Umwelt, insbesondere des Trinkwassers bedeuten.

Das Ölunternehmen Energy Transfer Partners will die Pipeline für 3,7 Milliarden Dollar bauen. Auf mehr als 1800 Kilometern soll sie die Bundesstaaten North Dakota, South Dakota, Iowa und Illinois durchqueren – nahe dem Reservat Standing Rock, in dem Ureinwohner vom Stamm der Sioux leben. Und sie soll unter dem Missouri River durchführen. Die Ureinwohner haben deshalb im April ein Protestcamp eingerichtet. Sie klagen, die Pipeline würde ihnen heiliges Gebiet durchqueren und Friedhöfe. Und sie könnte im Katastrophenfall den Missouri River verschmutzen, aus dem sie ihr Trinkwasser beziehen. Die Frage sei nicht, ob es passieren werde, sondern wann, sagte der Vorsitzende des Stammes, David Archambault II., US-Medien.

The Whole World is Watching


Tropische Weihnacht

Für das kommende Weihnachtsfest steht eine ganz besondere Dekoration auf dem Plan – ganz ohne Fichten- und Tannengrün werden wir im Nova Eventis Leipzig eine tropische Weihnachtsinsel entstehen lassen mit Palmen, Blüten und vielen Südsee-Sehnsuchts-Dingen. Es werden schon Liegestühle und Hängematten vorbereitet, Stoffe mit Hawaii-Drucken verwandeln derzeit unsere Werkstatt in ein Sommerparadies. Mele Kalikimaka, Sie dürfen gespannt sein …

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150 Jahre Bahnstrecke Beucha – Grimma

Am 14. Mai 2016 jährte sich die Eröffnung der Eisenbahnstrecke Borsdorf – Grimma zum hundertfünfzigsten Mal. Wir haben das Jubiläum zum Anlass genommen, ein historisches Streiflicht zur Geschichte der Strecke und des Bahnhof Beucha zu gestalten. Das Empfangsgebäude stand allen Interessierten zur Besichtigung offen, zugleich hatte auch Musiker und Maler Wolfgang Max die Türen seines Ateliers für Besucher geöffnet. Historische Stücke zur sächsischen Eisenbahngeschichte von verschiedenen Leihgebern sowie Orginale aus den abgerissenen Stellwerken haben wir zu einer Ausstellung in den ehemaligen Diensträumen des Bahnhofes zusammengestellt. Der Künstler Erwin Stache verwandelte Gepäckaufbewahrung und Nebengelasse in interaktive Klangräume. Im Aussenbereich wurden mehrere Infotafeln zur Historie angebracht.
Der Beuchaer Bahnhof war die erste Zwischenstation der von der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie am 14. Mai 1866 zwischen Borsdorf und Grimma teileröffneten Eisenbahnlinie nach Coswig (Meißen). Anfangs nur als Güterhaltestelle genutzt, war das durchgehende Hauptgleis links und rechts flankiert von abzweigenden Umfahr-, Abstell- und Ladegleisen. Mit der Eisenbahn blühte die Steinindustrie in und um Beucha auf. Feldbahnen führten von den Steinbrüchen zum damaligen Bahnhof Beucha-Brandis, so z.B. auch vom Brandiser Kohlenbergwestbruch. Bereits seit den 1860er Jahren bemühte sich die Stadt Brandis um Anschluß an das Eisenbahnnetz, jedoch erst 1897 erfolgte die Genehmigung des Baus der Strecke Beucha-Brandis-Altenhain. 1898 wurde diese Linie eröffnet, die ab 1911 bis nach Trebsen führte und in den 1930er Jahren eine der wirtschaftlichsten Strecken in Sachsen war.

 

 


Weihnachten 2015 im Allee Center Leipzig

Weihnachten 2015 kreierten wir im Allee Center Leipzig wieder verschiedene aufwendig gestaltete Szenen zur Weihnachtsgeschichte „Am Nordpol ist was los“. Die in den letzten Jahren schon zu einer Tradition gewordene Aktion erhielt noch weitere Szenen und mehr überaschende Details.

Die neue Wohnhöhle der Weihnachtstrolle wurde detaillreich und liebevoll ausgestattet und dekoriert, die Geschenkemaschine erhielt neue Funktionen.

So gab es für Kinder und  Erwachsene viel zu entdecken, viele bestaunten die detailreiche Dekoration und unsere Mitarbeiter_innen freuten sich über viele nette Komplimente. Nicht wenige Besucher  erzählten uns, das sie zur Weihnachtszeit gerne ins Allee-Center kommen um beim Einkaufsbummel die liebevoll gestalteten Figuren und Szenen anzuschauen.

Angelehnt an Märchen und Sagen aus Schweden und Finnland tragen unsere Trolle Kleidung im Folklore-Stil und Fantasy-Elementen. Ihre Behausungen sind mit mit vielen witzigen und schönen Dingen ausgestattet, einige davon kennen wir nur noch aus dem Haushalt der Großeltern. Im Gegensatz zu dieser traditionellen Lebenweise der Trolle  läuft die Geschenkeherstellung ganz modern und hoch automatisiert. Die dampfgetriebene WONTA 2000 mit vielen Hebeln, Armarturen, blinkenden Anzeigen und Transportbändern ist ein Meisterwerk moderner Troll-Technik. Leider läuft der Betrieb aber nicht ganz reibungslos, dann wird der sprechende Elchkopf wach und treibt die kleinen Kerlchen zur Eile an.

 


Neues bei Konzept Freiraum

Herzlich Willkommen bei Konzept Freiraum.

Wir können ab sofort hier im Bereich „Neues“ über Neuigkeiten berichten. Wir laden Sie daher recht herzlich ein öfter hier vorbei zu schauen, um das aktuelle Geschehen von uns mit zu bekommen. weiterlesen